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Stoiber macht Mut



 
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odessa
Administrator
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Anmeldungsdatum: 19.11.2004
Beiträge: 659

BeitragVerfasst am: 08.12.2004, 01:18    Titel: Stoiber macht Mut Antworten mit Zitat

Code:
CDU und CSU können nach Überzeugung des CSU-Vorsitzenden gemeinsam den Regierungswechsel im Jahre 2006 schaffen
   
Kämpferisch: Edmund Stoiber
Foto: ddp   
Düsseldorf -  Der bayerische Ministerpräsident betonte als Gastredner auf dem CDU-Bundesparteitag in Düsseldorf, die Union habe sei programmatisch und personell gut aufgestellt und habe ein klares Ziel: „Wir wollen Deutschland regieren. Wir sind regierungsbereit.“ Im Rückblick auf den heftigen Streit um die Gesundheitsreform räumte Stoiber zugleich Fehler ein. Solche „Klärungsprozesse“ zwischen den Schwesterparteien müßten künftig „besser organisiert“ werden.


Es gehe darum, jetzt Sachfragen zu klären, um 2006 „nach der Regierungsübernahme sofort mit den dringend notwendigen Reformen beginnen zu können“, sagte Stoiber. Die Union werde dabei eine „klare bürgerliche und marktwirtschaftlich orientierte Alternative zum ökonomischen Scheitern von Rot-Grün vorlegen.“


Der CSU-Chef warf der Bundesregierung ein Scheitern auf der ganzen Linie vor. Die Bilanz nach sechs Jahren Rot-Grün sei verheerend. Das Land stecke in einer tiefen Krise. In diesem Winter drohe eine Rekordarbeitslosigkeit von fünf Millionen Menschen. Rot-Grün nehme dies wie selbstverständlich hin. Die Union werde sich „mit diesem Skandal niemals abfinden“. Stoiber warf der Bundesregierung zudem eine „unmoralische“ Schuldenpolitik vor. Dort, wo die Union in den Ländern Verantwortung trage, laufe es ökonomisch viel besser.


Vier Minuten für Stoiber


Während CSU-Chef Edmund Stoiber beim CDU-Parteitag in Leipzig vor einem Jahr eher kühl empfangen wurde und nur mageren Applaus bekam, gaben sich dieDelegierten versöhnlicher. Für das immerhin einstündige Grußwort erhielt der Ministerpräsident des Freistaats vier Minuten Applaus - genau halb so viel wie am Vortag CDU-Chefin Angela Merkel für ihre zweistündige Rede. In Leipzig hatten die Delegierten ihm noch unverhohlen die kalte Schulter gezeigt.  WELT.de




Artikel erschienen am Di, 7. Dezember 2004
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odessa
Administrator
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Anmeldungsdatum: 19.11.2004
Beiträge: 659

BeitragVerfasst am: 08.12.2004, 01:19    Titel: Antworten mit Zitat

Code:
CDU-Parteitag
 
Merkel: "Jetzt sind wir gut aufgestellt"
 
Grafik: CDU-Chefin Merkel auf dem Parteitag]
Mit Geschlossenheit und einem politischen Alternativkonzept strebt die Union die Regierungsübernahme 2006 an. Zum Abschluss des CDU-Bundesparteitags in Büsseldorf mahnten die Spitzen der beiden Unionsparteien ein Ende der internen Querelen an und forderten einen Schulterschluss für Wahlsiege in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen 2005 sowie im Bund 2006.

Parteichefin Angela Merkel sieht die Union gerüstet für die kommenden Wahlen. Die CDU habe ein gutes Programm und biete klare inhaltliche Alternativen zu Rot-Grün. Merkel sagte, die CDU wolle die Politik nicht nur ein wenig anders gestalten, sondern grundlegend verändern.

"Wir sind regierungsbereit"CDU-Vize Jürgen Rüttgers, der im Mai die wichtige Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen bestehen muss, forderte von den Unions-Parteien einen gemeinsamen Kampf und ein geschlossenes Auftreten. Das Land brauche eine neue Regierung.

 
[Bildunterschrift: Ruft Union zu Geschlossenheit auf: Stoiber auf dem CDU-Parteitag]
Ähnlich äußerte sich als Gastredner CSU-Chef Edmund Stoiber. Er verlangte als Konsequenz um den Streit um das Unions-Gesundheitskonzept, solche "Klärungsprozesse" müssten künftig "besser organisiert" werden. Stoiber gab sich siegessicher und betonte: "Unser Ziel ist klar: Wir wollen Deutschland regieren. Wir sind handlungsfähig. Wir sind regierungsbereit."

Zuvor hatten die Delegierten ein umfassendes Programm für mehr Wachstum und Beschäftigung verabschiedet und Grundsätze zur Integration von Ausländern und zur Bekämpfung des Islamismus besprochen.

Merkel als Bundesvorsitzende bestätigtBei den Wahlen zum Bundesvorstand hatte Merkel mit 88,4 Prozent das schlechteste Ergebnis ihrer vierjährigen Amtszeit als CDU-Vorsitzende eingefahren. Die Frage nach dem Kanlerkandidaten der Union für die Bundestagswahl 2006 wurde nicht offiziell thematisiert.
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